Geld gegen Arbeit – wie lange geht das noch gut?

Nehmen uns Roboter die Arbeit weg? – Nein, sie nehmen uns die Arbeit ab! “Arbeitslosigkeit” sollte in Zukunft nicht mehr mit Negativem behaftet sein!

 

Wie lange wird es den Busfahrer noch geben? Dessen Tage sind gezählt.

Wie lange wird es den Busfahrer noch geben? Dessen Tage sind gezählt.

So ist es: sie nehmen uns die Arbeit ab. Wie ein Staubsauger uns die Arbeit erleichtert, wenn wir ihn anstatt des Besens benutzen. Wie ein Traktor die Knechte auf dem Feld ersetzt. Wie ein Rasenmäher uns die Arbeit erleichtert.

Die Roboter arbeiten, wir legen die Füße hoch und geniessen unsere Freizeit. So sollte es sein. Aber nur,wenn die Menschheit kooperiert und mit diesem Gedanken ins digitale Zeitalter geht. Ansonsten sehe ich schwarz.

Bist du Kellner? Nicht mehr lange.

Bist du Kellner? Nicht mehr lange.

Wenn Menschen ihre Existenz nur durch Arbeit rechtfertigen, wird ein Grossteil bald seine Existenzberechtigung verloren haben. Würde das System so weitergehen, haben die Jobcenter bald mit Dutzenden Millionen “faulen Schmarotzern” zu tun.

Die Vorstellung, dass buntes Papier – sogenanntes Geld – nur durch Arbeit geschaffen werden kann, ist vollkommen überaltet. Über Arbeitslose regt sich jeder auf – aber Robääärt Geißen ist auch arbeitslos, darüber regt sich aber niemand auf.

Die Aufregung entsteht nur, wenn bettelarme Leute dem “Staat auf der Tasche liegen”. Wie kann man sich über jemanden aufregen, dessen Arbeitsstelle einfach nicht mehr existent ist?

Diejenigen, die sich heute über vermeintlich “faule” Arbeitslose aufregen, werden sich innerhalb weniger Jahre zum Heer der “faulen Sozialschmarotzer” dazugesellen: Taxifahrer, LKW-Fahrer, Kellner/innen, Köche, Supermarktkassierer, Regalbefüller, Apotheker, Maurer, Bauarbeiter, Chirurgen – sie alle werden zu “faulen

Nichtsnutzen”.

Es sei denn, man verabschiedet sich durch ein bedinungsloses Grundeinkommen endlich von der Vorstellung, der Mensch müsse arbeiten, um existieren zu dürfen.

Es wird keine andere Möglichkeit geben. Ansonsten droht eine soziale Katastrohpe.

Zumindest in Fastfood-Restaurants wie McDonald´s & Co. wird es auch bald keine Köche mehr geben.

Zumindest in Fastfood-Restaurants wie McDonald´s & Co. wird es auch bald keine Köche mehr geben.

Beine breit machen für Geld? Selbst Prostituierte müssen um ihren Job fürchten.

Beine breit machen für Geld? Selbst Prostituierte müssen um ihren Job fürchten.

Paket-Sklaven? Diese Schinderei gehört bald der Vergangenheit an.

Paket-Sklaven? Diese Schinderei gehört bald der Vergangenheit an.

Du arbeitest in einer Fabrik und regst dich über "faule Hartz4-Empfänger" auf? Na, bald sitzt du auch vor dem Fallmanager.

Du arbeitest in einer Fabrik und regst dich über “faule Hartz4-Empfänger” auf? Na, bald sitzt du auch vor dem Fallmanager.

Hausangestellte, Zimmermädchen & Co. können bald ihr Leben genießen - oder landen in der Jobcenter-Hölle.

Hausangestellte, Zimmermädchen & Co. können bald ihr Leben genießen – oder landen in der Jobcenter-Hölle.

"Lieferhelden" haben bald ausgedient.

“Lieferhelden” haben bald ausgedient.

Regalauffüller? Nur, solange der TeamWork, Dornick-Dienstleistungs-Sklave noch billiger ist, als die Roboter. Und wie bei Digitalkameras und allen Innovationen werden auch da schnell die Preise purzeln.

Regalauffüller? Nur, solange der TeamWork und Dornick-Dienstleistungs-Sklave noch billiger ist, als die Roboter. Und wie bei Digitalkameras und allen Innovationen werden auch da schnell die Preise purzeln.

Auch die Logistik-Branche wird bald viele "faule Sozialschmarotzer" registrieren.

Auch die Logistik-Branche wird bald viele “faule Sozialschmarotzer” registrieren.

Die abgehobenen, gut verdienenden Chirurgen werden sich bald wundern, was ihnen blüht.

Die abgehobenen, gut verdienenden Chirurgen werden sich bald wundern, was ihnen blüht.

Wenn alle Stränge reißen, wirst du einfach Taxifahrer? Na, nicht mehr lange.

Wenn alle Stränge reißen, wirst du einfach Taxifahrer? Na, nicht mehr lange.

Bauarbeiter, Maurer? Oha. Macht Euch auf was gefaßt. Die zukünftigen Häuser werden einfach gedruckt - im 3D Drucker.

Bauarbeiter, Maurer? Oha. Macht Euch auf was gefaßt. Die zukünftigen Häuser werden einfach gedruckt – im 3D Drucker.

Die Leute werden immer krank, Apotheker ist ein kriesensicherer Job. Bist du dir da sicher?

Die Leute werden immer krank, Apotheker ist ein kriesensicherer Job. Bist du dir da sicher?

Den Arsch an der Aldi-Kasse breitsitzen? Das ist bald pasé.

Den Arsch an der Aldi-Kasse breitsitzen? Das ist bald pasé.

Traumjob Barkeeper? Träum weiter.

Traumjob Barkeeper? Träum weiter.

Hotels werden viel Personal verlieren - außer den Chef. Aber der wird sein Hotel von der Jacht aus per App steuern.

Hotels werden viel Personal verlieren – außer den Chef. Aber der wird sein Hotel von der Jacht aus per App steuern.

Langweilige Pauker aus Fleisch und Blut? Der maschinelle Lehrer wird sicher nicht so langweilig.

Langweilige Pauker aus Fleisch und Blut? Der maschinelle Lehrer wird sicher nicht so langweilig.

Der Personalmangel bei der Polizei dürfte auch bald behoben sein.

Der Personalmangel bei der Polizei dürfte auch bald behoben sein.

Der Pflege-Notstand ist auch bald Vergangenheit.

Der Pflege-Notstand ist auch bald Vergangenheit.

Schade, dass wir noch keinen maschinellen Ersatz für Bild Hetzer haben.

Schade, dass wir noch keinen maschinellen Ersatz für Bild Hetzer haben. Arbeitslosigkeit – das wird die bald die beste Errungenschaft der Menschheit sein. Aber nicht mit dem “Geld für Arbeit -System”. Damit wird es zu unserem Untergang.

 

 

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“Gravierende und umfassende Ungleichbehandlungen”

Was hat die Reformierung der Grundsteuer mit Hartz4 zu tun?

Hartz4Sehr, sehr, seeehhhr viel. Denn das Bundesverfassungsgericht (BVG) hat entschieden, das Grundsteuergesetz müsse reformiert werden, weil es veraltet sei und dadurch “umfassende und gravierende Ungleichbehandlungen” entstünden.
Wie können die Herrschaften “Richter” dann erklären, dass unter 25-jährige bei Hartz 4 bei weitem härter sanktioniert werden dürfen, als Ältere?
Das verstößt sowas von offensichtlich gegen das “Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz” (AGG), dass es einen aus den Socken haut.
Wie kann es sein, dass dies seit über 15 Jahren Gang und Gäbe ist? Wie kann es sein, dass Gesetzestexte verfasst werden dürfen, die ganz offensichtlich gegen das AGG verstoßen?
Wie kann es überhaupt sein, dass ein Existenzminimum überhaupt angetastet und reduziert bzw. sogar ganz gestrichen werden darf?

Hey, ihr Richter, schlaft ihr oder was?

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Muenster: so sieht Jens “R” aus

Wo die Wahrheit hin muß, muß sie hin

Jens "R" - dem ist nichts hinzuzufügen.

Jens “R” – dem ist nichts hinzuzufügen.

Gehört mal wieder nicht zum Thema, aber die Lügenpresse wird hier niemanden freiwillig aufklären. Natürlich wird man in der Lügenpresse die Wahrheit als “rechte Hetze” abstempeln, wie immer.

Wir werden von den Mainstream-Medien von vorne bis hinten belogen, das müsst ihr mal in eure Köpfe kriegen.

Aber sicherlich ahnten die Meisten von euch schon, warum es überall nur Jens “R” hieß – denn wahrscheinlich würde nicht Jens Reimer, Reinold, Ries, Rimmbach etc. dabei rauskommen.

Wir leben in einer richtig erschreckenden Zeit – Alles wird permanent systematisch verschlechtert. Und zwar von den Politikern, und zwar mit vollster Absicht. Nicht etwa aus Inkompetenz – es ist volle, eiskalte, planmäßig ausgeführte Absicht.

Das kann nicht sein, warum sollte jemand so etwas tun? Informiert euch, googelt nach “Neuer Weltordnung”. Mehr kann ich euch nicht sagen, denn ihr würdet es mir nicht glauben.

Liebe Münsteraner, liebe Angehörige der Opfer: Ich trauere mit Euch und spreche euch mein aufrichtiges Beileid aus.

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Ist das Ende der Jobcenter-Diktatur nahe?

Will die deutsche Politik das Arbeitslosengeld II abschaffen?

 

Ist das menschenunwürdige System vor seinem Ende angelangt?

Ist das menschenunwürdige System vor seinem Ende angelangt?

In der Vergangenheit war die Kritik an dem System von Arbeitslosengeld II eher von den Linken und Aktivisten bekannt. Nun schließen sich aber noch andere Parteien an und fordern einen anderen Umgang mit Langzeitarbeitslosen.
Union und SPD erklären, dass sie das System Arbeitslosengeld II von Grund auf ändern wollen, anstatt Kleinigkeiten anzupassen. Angela Merkel sprach in diesem Zusammenhang von einer „Vollbeschäftigung“, die sie sich als Ziel der Koalition setzte. Eine Idee, um dieses Ziel zu erreichen heiße „Sozialer Arbeitsmarkt“.

Langzeitarbeitslosen soll hier eine Perspektive in Form von regulären Jobs geboten werden. Die Regierung soll diese mit Lohnkostenzuschüssen realisierbar machen.
Stärkere Maßnahmen werden gefordert

CDU- Arbeitsmarktpolitiker Kai Whittaker fordert stärkere Maßnahmen, damit Leistungsbeziehern aus dem Langzeitbezug geholfen wird. Seiner Meinung nach wird ein „Neustart“ benötigt, da das vorhandene Hartz IV-System nicht ausreicht, um Betroffene in die Arbeitswelt zurückzuführen.

Die Statistik steht auf seiner Seite: Bei den über 55-jährigen Leistungsbeziehern liegt das Risiko in den Langzeitbezug von ALG II-Leistungen zu rutschen bei 45 Prozent. Auch junge Arbeitslose bleiben in vielen Fällen bei Arbeitslosengeld II.

Schuld daran ist auch, dass Arbeit sich in wenigen Fällen lohnt. Bei einem Freibetrag von 100 Euro, der nicht auf das ALG II angerechnet wird, lohnt sich die Aufnahme eines Minijobs in vielen Fällen nicht. Bereits bei einer Teilzeitstelle ist das zusätzliche Geld den Aufwand meist nicht wert.
Auch SPD fordert Veränderungen des Systems

Nicht nur innerhalb der Union, auch die SPD äußerte sich zu der Debatte um Arbeitslosengeld II. Berlins Regierungschef Michael Müller fordert unter anderem ein solidarisches Grundeinkommen, um die Situation von Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Er setzt auf bessere Verwendung der Gelder, um Leistungsbezieher in freiwillige und gesicherte Arbeitsstellen zu vermitteln.

Endlich ist Hartz IV auch bei den regierenden Parteien angekommen. Bisher sind noch keine festen Pläne bekannt, doch es kann gespannt darauf gewartet werden, wie das konkrete Vorgehen der neuen Regierung in Bezug auf Arbeitslosengeld II aussehen wird.

Quelle: Gegen Hartz

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Warum so viele Jobcenter-Maßnahmen nicht helfen

spruchDie Maßnahmen, die Leistungsbeziehern zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt verordnet werden, erscheinen den Betroffenen in vielen Fällen wenig sinnvoll. Oft ist das Ziel der Maßnahme auch gar nicht die Weiterbildung oder das Wohl des Hilfsbedürftigen.
Kurse müssen ausgelastet sein

Grund für die zweifelhafte Vergabe ist, dass die Maßnahmen für einen bestimmten Zeitraum (meist ein Jahr) ausgeschrieben werden und feste Kontingente gebucht und vorab gezahlt werden. Ziel der Jobcenter ist es eine hundert prozentige Auslastung der Kurse zu erreichen. Ob diese dann für den Betroffenen sinnvoll sind ist zweitrangig.

Der Tagesspiegel berichtet beispielsweise, dass es in Hamburg die Anweisung gab bis zur Hälfte des Jahres 60 Prozent der eingekauften Kursplätze für das Jahr vergeben sein müssen. In Berlin und Potsdam ging man sogar einen Schritt weiter und forderte von den Angestellten eine 100 prozentige Auslastung aller Kurse.

Dass so eine Vergabepraxis niemandem hilft und nicht nachhaltig ist scheint logisch, und somit verwundert es auch nicht, dass es durchschnittlich nur sechs Monate dauert bis die Kursteilnehmer nach der Maßnahme wieder auf Leistungen vom Jobcenter angewiesen sind.
Bundesrechnungshof kritisierte bereits die Praxis

Warum wird also ein System aufrechterhalten, dass den Betroffenen nicht hilft und den Steuerzahler unnötig viel Geld kostet? Die Menschen, die sich in einer Wiedereingliederungsmaßnahme werden in der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht mitgezählt. Die Maßnahmen sind also ein Weg sich niedrigere Arbeitslosenzahlen zu „erkaufen“. Wie es sein kann, dass man bei über 4 Mio. ALG II Beziehern von nur 2,56 Mio. Arbeitslose sprechen kann ist ohnehin die große Frage.

2013 lag die Zahl der erteilten Maßnahmen bei 583.000 im Jahr 2016 schon bei 748.000. Die Kosten dafür erhöhten sich von 463 Mio. € auf 773 Mio. €. Beim Bundesrechnungshof rügte man die Vergabepraxis bereits 2013 und sprach von verschwendeten Steuergeldern und mahnte, dass die meisten Maßnahmen unpassend seien.

Quelle: Gegen Hartz

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