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Altenpflege-Rebellin Eva Ohlert prangert an

Weil sie sich um die Menschen kümmerte, mußte sie “zur Strafe” Bettpfannen putzen

"Ich bin schwul, katholisch und Gott hat mich so akzeptiert" - Na, wenn Du meinst, ist ja alles in Butter.

“Ich bin schwul, katholisch und Gott hat mich so akzeptiert” – Na, wenn Du meinst, ist ja alles in Butter.

Menschen fühlen sich berufen, zu helfen – ein Umstand, den gnadenlose Ausbeuter sich zu Nutze machen. Und wie solls auch anders sein – Hauptpreistreiber ist wie immer, der ach so tolle Staaaaat, der bei allem und jedem für die Hälfte der Kosten verantwortlich ist, aber auf allerhöchstem Niveau über leere Kassen klagt.

50% vom Lohn, 70% vom Strom, 60% vom Benzin, 90% vom Tabak – aber dann so tun, als bräuchte man dringend eine Lösung für die Pflege und die Renten, denn es ist ja kein Geld da. Ausgenommen, eine Bank klagt über Geldmangel oder Hunderttausende Asylforderer kommen ins Land – dann regnet es Milliarden. Wenn Ulla von der Leihen 5 Drohnen aus Israel mieten will, kriegt sie dafür problemlos 900 Millionen Euro, aber wenn die Pflege verbessert werden soll, dann windet sich unser Schwuli Spahn und kündigt unter wachsendem Druck kleine Tippelschrittchen an, denn – es ist ja kein Geld da.

Die Helfenden stehen allein da, oder besser gesagt, sie müssen sich gegen einen übermächtigen Kraken namens Staaaat behaupten. Gesetz ist schließlich Gesetz, das kommt aus dem Nirgendwo geflogen und niemand ist augenscheinlich dafür verantwortlich. Ja, das Pflegeheim ist vom Konzern Soundso, und der Konzern ist Teil von der AG Soundso, und die haben Aktien bei Blackrock in New York, und die müssen ja die Anleger zufrieden stellen.Tja, das System hat sich verselbstständigt und keiner hat mehr Schuld, aber alle müssen kuschen und spuren.

Polizisten, die Freund und Helfer sein wollten, werden gezwungen, Senioren-Mülldiebe zu verhaften, GEZ-Verweigerer mit SEK-Kommandos zu überfallen, Obdachlose zu vertreiben und die dreckigen Machthaber zu schützen. Die Rebellen gegen dieses zutiefst satanische System wächst: Tagesschau-Rebellin Eva Herrmann, Lügenpresse-Rebell Udo Ulfkotte, Jobcenter-Rebellin Inge Hannemann, Polizei-Rebell Tim Kellner und jetzt Altenpflege-Rebellin Eva Ohlert.

Doch-merkwürdigerweise- bleibt eine Kettenreaktion bzw. Dominoeffekt bisher aus. Denn die eigene Karriere ist offenbar wichtiger. Wer einmal die rote Linie seiner Berufung und Überzeugung überquert hat, stumpft ab und tut sich schwer, seine Überzeugung auch gegen den Vorgesetzen zu verteidigen. Kuschen und Gehorchen –  mit dieser Einstellung wird aber keinerlei Veränderung kommen.

Und die permanent steigende Drohkulisse des satanischen Staates tut ihr übriges, damit vernünftige Menschen nicht zur Vernunft kommen.  Dieser Artikel aus Focus Online widmet sich der Frau, welche die unfassbaren Zustände in der Pflege anprangert UND AUCH ÄNDERT.

Focus schreibt:

Altenpflegerin prangerte im TV Missstände an – dann wurde sie selbst aktiv
„Die Altenpflege ist so ein schöner Beruf“, sagt die 58-jährige Eva Ohlerth und umfasst eine Kaffeetasse fest mit beiden Händen. Die gelernte Altenpflegerin lebt im nördlichen München, gerade hat sie eine Teamsitzung mit ihren Kollegen aus einer Intensivpflegeeinrichtung in Garching hinter sich. Bereits wenige Minuten später wird deutlich: Schön findet die gebürtige Rheinländerin ihren Beruf nur in der Theorie.

Im Alter von 25 Jahren entschied sich Eva Ohlerth für eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Sie wollte mit Menschen arbeiten, Menschen helfen. Doch die Ernüchterung kam schnell: „Ich war schon als Schülerin von den Zuständen in der Pflege ziemlich schockiert. Ich lernte ganz tolle Sachen, was Altenpflege ist, aber die Praxis sah ganz anders aus“, sagt Ohlerth heute.

Schon in der Ausbildung musste die junge Frau eine Pflegestation alleine leiten: „Ich war sehr ernüchtert und hätte wahrscheinlich wieder aufgehört, wenn ich nicht immer wieder einzelne Verbündete gefunden hätte.“ Verbündete in ihrem Wunsch, Wertschätzung und Menschenwürde in die Altenheime zu bringen.

„Ich wurde bestraft, musste Bettpfannen putzen“

Eine Situation ist ihr dabei besonders im Gedächtnis geblieben: „Wir hatten mal eine Station in München, wo die alten Menschen den ganzen Tag im Bett liegen bleiben mussten, weil es ‚unnötige Arbeit‘ gewesen wäre, sie herumzuführen. Die Toilettengänge fanden während des Mittagessens auf dem Toilettenstuhl statt“, erinnert sich Ohlerth.
Die Rheinländerin war damals nicht nur schockiert, sondern fand auch eine Kollegin, die ihr half, die Station umzukrempeln. Probleme anpacken und offen darüber reden – eine Strategie, die Ohlerth von diesem Tag an immer verfolgte. Eine Strategie, die Durchhaltevermögen erfordert.

„Wir haben die Leute aus den Betten geholt und wurden dafür erst noch bestraft, ich musste Bettpfannen putzen“, erzählt Ohlert kämpferisch und lacht. Noch nie habe sie mit so viel Würde sauber gemacht. Wenig später wurde die Verantwortliche tatsächlich entlassen.
Ein Etappenerfolg für Ohlerth in ihrem Kampf gegen ein System, das ihrer Ansicht nach an drei Fronten kränkelt:

1) Die Gesellschaft

„Die Gesellschaft muss ihr Bild von Altenpflege revidieren“, ist sich die Rheinländerin sicher. „Stellen Sie sich vor, Sie sind 18, werden in der Disko gefragt, was Sie beruflich machen und sagen Altenpflege. Wenn Sie Glück haben, ernten Sie dann Mitleid.“ Oft sei die Reaktion Verachtung, von wegen: Pflege kann jeder.

Auch fehlt Ohlerth der gesellschaftliche Aufschrei: „Alle jammern, dass es ja gar nicht ginge, wie wir unsere alten Leute behandeln. Aber niemand tut was!“

Doch wie können Angehörige helfen? „Bei der Leitung nachfragen, warum eine einzelne Pflegekraft für so viele Leute zuständig ist, bei Problemen nachbohren, Verwandte so oft besuchen wie es nur geht und zwar auch unangemeldet“, rät Ohlerth.

2) Die Politik

Im Dezember 2018 waren in der Altenpflege laut der Bundesagentur für Arbeit 22.950 Stellen unbesetzt, der größte Mangel bestand bei den Fachkräften. Die Zahlen stiegen in den vergangenen Jahren beständig an. Der Vorstoß des Gesundheitsministers Jens Spahns, 13.000 neue Stellen ab dem 1. Januar 2019 in der stationären Altenpflege zu schaffen, geht Eva Ohlerth daher nicht weit genug:
„Für mich hat er nichts verstanden. Das ist viel zu wenig.“ Auch die Bezahlung müsse sich verbessern, die Arbeitszeiten familienfreundlicher werden, eine Mindestbesetzung auf den Stationen eingeführt und Überstunden ausbezahlt werden.

„Was wir an psychischer und physischer Belastung haben, das gehört honoriert“, sagt die Altenpflegerin. Auch Jens Spahn hatte in einem Interview im August eingeräumt, dass die Schaffung der neuen Jobs nur ein erster Schritt sei, dem weitere folgen müssten.

3) Die persönliche Einstellung der Pflegekräfte

„Es herrscht immer Druck, Druck und nochmal Druck“, schildert die 58-Jährige eindrücklich ihre Arbeitsumstände und klopft dabei dreimal mit den Fingerknöcheln auf den Tisch vor sich. Doch sie nimmt auch die Pflegekräfte selbst in die Verantwortung.

Als eine Freundin ihr erzählte, dass sie während der Arbeit nichts mehr trinke, um nicht auf die Toilette zu müssen, weil dafür keine Zeit sei, reagierte Ohrlerth fassungslos. „Wie dumm ist das denn, dass ich das mitmache?“

Resignieren, anstatt sich aufzulehnen? Für die Altenpflegerin ist das keine Option. Sie wünscht sich, dass Pflegekräfte sich solidarisieren und über Missstände in ihrem Beruf sprechen. „Wir müssen im Kollektiv sagen, dass wir gewisse Dinge nicht mehr mitmachen, denn sie können uns nicht alle rausschmeißen“, sagt Ohlerth und Kampfgeist blitzt in ihren Augen auf.

Auftritt bei „Anne Will“

Die 58-Jährige hat nach ihrer Ausbildung in verschiedenen Pflegeheimen, bei einem ambulanten Pflegedienst und in einer Behinderteneinrichtung in der Schweiz gearbeitet und selbstständig einen Pflegedienst geleitet.

Vor 10 Jahren trat Ohlerth dann im Fernsehen bei „Anne Will“ in einer Sendung rund um das Thema Pflege öffentlich auf, bezeichnete die Zustände in den Altenheimen als „menschenunwürdig“, konfrontierte SPD-Politiker Karl Lauterbach und FDP-Mann Daniel Bahr mit ihren negativen Erfahrungen.

Ein mutiger Schritt: „Ich war eine der ersten Pflegekräfte, die sich getraut hat, ihr Gesicht zu zeigen“, sagt die Altenpflegerin. Ein ARD-Redakteur habe sie zunächst am Telefon befragen wollen und sei dann überrascht gewesen, dass sie persönlich auftreten wolle. „Mein Weg war immer, alles offen anzusprechen – auch wenn es keiner hören will“, sagt die Altenpflegerin heute.
Anpacken, statt Wegschauen

Inzwischen hat Ohlerth Weiterbildungen als Coach und als Therapeutin für Psychotherapie absolviert. Sie berät Führungskräfte in der Pflege, bietet Supervision an und arbeitet mit Teams an Konflikten, will die Kommunikation in Einrichtungen verbessern – sie geht die Probleme selbst an.

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1 Kommentar

  1. Michael Goldmann

    Werte Eva Ohlert,
    ich bin 1 jahr älter als Sie.
    Unsere Tante ist letzte Woche in einem Altenpflegeheim in Bovenden bei Göttingen mit fast 85 Jahren verstorben.
    Sie war schwer dement und man hat sich dort rührend um sie gekümmert.
    Meine Frau hat in dem Heim als Hauswirtschafterin gearbeitet und daher Tante dort untergebracht, nachdem sie alleine nicht mehr klar kam.
    Unsere Tante war fast 7 Jahre in diesem Heim.
    Meine Frau und ich haben die allergrößte Hochachtung vor dem was Altenpfleger leisten.
    Daher fordere ich auch, dass dem Bereich Altenpflege viel mehr Mittel zukommen.
    Denn diese Menschen haben Deutschland nach dem Kriege wieder aufgebaut und nicht ständig gefordert wie die, die noch nicht so lange hier leben.

    Im übrigen bin ich dafür, dass diese ganze widerliche Deutschlandabschafferriege im Bundestag in die Wüste zu ihren Musel-Freunden gejagt wird. Und die Antifa, die Kirchen, die Gewerkschaften, die Arbeitgeberverbände, die Bertelsmänner und dieses ganze Geschmeiss von Taugenichtsen gleich mit.

    Deutschlland wäre ohne diese Typen besser dran.

    Trotzdem einen schönen Sonntag noch.

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