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Ich schaff das nicht mehr, mit kleinem Kind…ohne Mann und ohne Geld!

Das Martyrium der Alleinerziehenden – bitte etwas mehr Verständnis für diese Menschen!

alleinerziehende

Alleinerziehende Mütter haben ein ganz besonders schweres Schicksal!

Ich könnt jetzt grad aus dem Fenster springen. Sofort. Oder Schlaftabletten nehmen. Fest und tief und ungestört schlafen und nie mehr aufwachen. Aber ich kann nicht, was sollte aus meinem Kind werden? Ich will schlafen, so wie ich es vor 2 Jahren noch konnte, als mein Leben noch schön und sorglos war. Es kommt mir wie eine Unendlichkeit vor, als ich das letzte mal glücklich war. Mann, war ich mal glücklich, ich kann es kaum glauben. Ich hätte nie gedacht, dass mir das passieren würde. Ausgerechnet mir.

Und ich hab meine Freundinnen noch immer gewarnt, sie sollen ja aufpassen, dass ihnen das nicht passiert. Und jetzt sitz ich da, und mir ist es passiert. Ich hätte es nie gedacht, dass er mich verlassen kann. Einfach so sitzen lassen als schwangere. Was sind die Männer für Schweine. Ob ich jemals noch einmal zu einem Mann Vertrauen haben kann? Ich weiss es nicht. Ich werde wohl allein bleiben, für immer.  Was gäbe ich dafür, einfach mal eine halbe Stunde für mich zu haben und entspannen zu können. Aber ich kann es nicht, weil ein A…loch mein Leben zerstört hat. Mein Leben ist zur Hölle geworden. Wenn ich doch nur ein bisschen mehr Geld hätte, um mein Kind anständig versorgen zu können. Ich kann nicht mehr! Alleine schaff ich das nicht mehr!

Ist das so? Oder so ungefähr? Was denkt eine Frau, die mit ihrem Kind sitzen gelassen wurde? Die sich einem Mann hingegeben hat, ihm ihr ganzes Leben zu Füssen gelegt hat – und jetzt mit abgebrochner Ausbildung, ohne Partner und vom Jobcenter abhängig ist? Wie muss das sein? Wie hält ein Mensch das aus? Das ist ja schon unerträglich, wenn man genug Geld hat. Aber dieses Schiksal des Verlassenwerdens, der permanente nicht enden wollende Dauerstress mit dem Kind – und dann noch die ewigen Geldsorgen. Was heisst Geldsorgen – nackte Existenzangst. Nicht um sich selber, sondern um das Kind.

Und das gnadenlose Jobcenter, dass dann auch noch Forderungen stellt. Die haben ja keine Ahnung, wie es ist, mit einem kleinen Kind pünktlich zu einem Termin kommen zu müssen. Es ist praktisch unmöglich. Und doch wird es gemacht, jeden Tag, Zigtausende Male. Und wenn man mich jetzt beschuldigt, dass ich keine Ahnung habe, dann sage ich: stimmt, hab ich auch nicht. Ich stelle es mir aber unendlich schwer vor. Und unendlich schrecklich. Als hätte jemand das allerletzte Atom Glück aus mir herausgesaugt. Und ihr lieben Mädchen tut mir unendlich leid.

Und ich flehe die Jobcentermitarbeiter an: bitte seid etwas verständnisvoller mit diesen schicksalsgebeutelten Frauen und helft ihnen mehr und besser, als es in den Paragraphen steht! Ihr werdet sehen, ein dankbarer Blick fühlt sich besser an, als hart zu sein und sich hinter seinem Schreibtisch und den Paragraphen zu verstecken! Ihr lieben Frauen, ich wünsche euch so sehr, dass ihr aus eurem Tief wieder herausfindet!

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