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Maschinen: nehmen sie uns die Arbeit “ab” oder “weg”?

Oxford-Studie: In 25 Jahren werden 47 Prozent der Jobs verschwunden sein — und auch eurer ist nicht sicher

 

Werden Köche bald überflüssig sein? Oder können Köche bald die Füße hochlegen?

Werden Köche bald überflüssig sein? Oder können Köche bald die Füße hochlegen?

Aus: Businessinsider.de
Die Arbeitslosenquote in Deutschland sinkt, vor drei Monaten wurde der tiefste Stand seit 25 Jahren gemessen.

Studieren wird immer mehr zum regulären Bildungsweg — letztes Jahr haben etwa doppelt so viele Menschen ein Studium aufgenommen wie vor 20 Jahren, unsere Gesellschaft wird demnach immer gebildeter.
Rosige Aussichten, was den Arbeitsmarkt und die Jobs betrifft, sollte man also meinen.

Wirtschaftswissenschaftler prophezeien allerdings das Gegenteil. Künstliche Intelligenzen, Roboter und andere Technologien sind auf dem Vormarsch und bedrohen unsere Arbeitsplätze. (Die armen Maschinen – sie wollen uns doch nur die Arbeit abnehmen, so wie meine Küchenmaschine es macht)

Auch eine Studie der renommierten University of Oxford stellt nun die Behauptung auf: In den nächsten 25 Jahren werden 47 Prozent der Jobs verschwinden — zumindest in den weit entwickelten Ländern dieser Erde.
Die digitale Revolution wird zu einem Jobwandel führen — und zu mehr Wohlstand. (Mehr Wohlstand für WEN???)

Natürlich verschwanden auch früher schon Jobs. Hufschmiede wurden beispielsweise von den ersten Automobilherstellern verdrängt. Damals war es den Schmieden allerdings möglich, eine neue Perspektive zu finden: Als KfZ-Mechaniker etwa. Was uns allerdings heute droht, ist vollkommen anders.

Das, was unsere Arbeitsplätze verschwinden lassen wird, schafft nicht gleichzeitig ausreichend neue. Es ersetzt unsere menschliche Arbeitskraft vollständig — und oft auch besser.

Die technologische Revolution, die uns bevorsteht, könnte unsere Jobs mit Computern oder Künstlichen Intelligenzen besetzen, die nicht nur viel günstigere Arbeitskräfte wären, sondern auch viel effizientere.

Kellner-Roboter in China: auch bei uns werden viele Arbeitsplätze wegfallen. Oder sollte man besser sagen: die Maschinen arbeiten, und wir Menschen machen uns einen schönen Tag?

Kellner-Roboter in China: auch bei uns werden viele Arbeitsplätze wegfallen. Oder sollte man besser sagen: die Maschinen arbeiten, und wir Menschen machen uns einen schönen Tag?

Buchhalter, Ärzte, Juristen, Lehrer, Bürokraten und Finanzanalysten könnten allesamt problemlos ersetzt werden, schreibt „The Economist“. Computer würden bald in der Lage sein, umfassende Datenanalysen anzustellen, um anschließend Finanzentscheidungen zu treffen oder genaue medizinische Diagnosen stellen zu können. (Können wir nicht auch Politiker von Maschinen ersetzen lassen? Die wären wahrscheinlich besser und effizienter – kommt, wir schaffen das.)

Am Ende dieser technischen Revolution wird es dank mehr Effizienz und immer besserer Software insgesamt erneut mehr Wohlstand geben. Die große Frage ist nur, ob es auch Mechanismen geben wird, die die Früchte der digitalen Revolution so verteilen, dass nicht nur Unternehmenseigner davon profitieren.
(Genau das befürchte ich – die entlassenen Arbeiter dürfen im Jobcenter anstehen. Das wird bei der Masse aber nicht gehen – die einzige Lösung ist Abkehr vom System “Arbeit gegen Geld” und die Lebenssicherung durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Sonst gibt es eine Katastrophe.)

Quelle: Businessinsider.de, roter Text eigene Kommentare

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://hartz4kontakte.com/maschinen-nehmen-sie-uns-die-arbeit-ab-oder-weg/

1 Kommentar

  1. AlexBenesch

    Thanks Author. You had a busy weekend!

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