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Unterlassene Hilfeleistung auf hoechstem Niveau

Unterlassene Hilfeleistung - bei Normalsterblichen eine schwere Straftat - bei den allmächtigen Jobcentern krimineller Alltag.

Unterlassene Hilfeleistung – bei Normalsterblichen eine schwere Straftat – bei den allmächtigen Jobcentern krimineller Alltag.

Hartz IV: Jobcenter kürzen immer radikaler

12.11.2016

Die Jobcenter in Deutschland streichen jeden Monat circa 7.000 Hartz-IV-Beziehern komplett die Hartz IV- Leistungen. Das sind deutlich mehr als 2015. Die Zahl der Kürzung auf O stieg um 7,7 %, so die Bundesagentur für Arbeit.
Gründe für den Entzug aller Mittel sollen Terminversäumnisse und „Arbeitsverweigerung“ sein. Außerdem belegten die Jobcenter 42.267 Hartz-IV-Abhängige mit zwei oder mehr Sanktionen: 27.056 von ihnen erlitten zwei Sanktionen, 10.824 drei, 4183 vier und 3204 fünf oder mehr.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert, die Sanktionen komplett abzuschaffen. Strafen seien unredlich in Anbetracht der enorm niedrigen Vermittlungs- und Förderquote. Zudem dürften Arbeitslose nicht unter das Existenzminimum gedrückt werden. Doch die Politik erhöhe den Druck auf Arbeitslose sogar noch durch neue Bußgelder.

Die Folgen der Sanktionen für junge Erwerbslose untersuchte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. So finden manche der bestraften Hartz-IV-Abhängigen tatsächlich schneller einen Job, in der Regel aber einen schlecht bezahlten. Zudem ziehen sich viele Opfer der Sanktionen vom legalen Arbeitsmarkt zurück. Mit anderen Worten: Die Strafen treiben junge Menschen in die Illegalität. (Dr. Utz Anhalt)

Quelle: Gegen Hartz

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1 Kommentar

  1. Spider59

    Liebe Freunde, möchte mich mal wieder zu Wort melden.

    Sonntag ist ja immer der Tag, wo ich Zeit habe.
    Also setze ich mich schön mit einer Tasse Kaffee vor meinen PC und mache “Jobgucken” auf der Arbeitsamtsseite, da ich ja” Zeitmalocher” bin und mein Arbeitsvertrag nur bis 30.04.2017 läuft und ich das große “A” dann nicht in Bedrängnis bringen möchte, mir “altem Mann” nächstes Jahr einen Job zu suchen, den es nicht gibt.
    Denn wie schrieb neulich jemand so schön auf Fasselbuch, diejenigen, die uns bis 70 arbeiten lassen wollen, sind das etwa die gleichen, die niemanden über 50 mehr einstellen?
    Ich würde sagen ja.
    Denn wenn ich mir die “große A-Seite” so anschaue muß ich doch zu dem Schluß kommen. Siehe hier:

    Für unseren Auftraggeber suchen wir zum sofortigen Beginn Mitarbeiter (m/w) für die Kfz-Produktion in Leipzig. Das Vorhandensein eines gültigen Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines vom Amt ist zwingende Voraussetzung für eine Vermittlung.

    Es bedarf also eines Vermittlungsgutscheines, um einen Arbeitsplatz ( vielleicht ) überhaupt noch zu bekommen.
    Früher, zu meiner Zeit, war das ganz einfach. Eine Firma, in Kassel, Hann.-Münden oder Göttingen, brauchte Leute, dann inserierte diese in der örtlichen Zeitung, daraufhin kamen die Bewerbungen rein. Es wurden Vorstellungsgespräche geführt. Und es fand zusammen, was zusammen gehört. So einfach war das.
    Und heute?
    Ich habe mit meinem Suchraster ungefähr 100 Seiten durchgesehen. Davon sind 90% Zeitarbeit.
    Leute, will uns diese Scheiß-Regierung eigentlich verarschen?
    Es gibt keine vernüftig bezahlte Maloche, wo man nach 6 Monaten fest eingestellt wird, mehr. Das ist für mich Fakt. Und ich habe 40 Jahre Arbeitsleben hinter mir und weiß wovon ich rede.

    Was das alles mit Euch zu tun hat?

    Ich möchte euch Mut machen.
    Wenn Ihr einen Bescheid von diesen Jobcenter oder Arbeitsamtsbanausen bekommt, schmeißt ihn nicht einfach weg, lest ihn durch, wenn ihr ihn nicht versteht, holt euch Hilfe, aber, bitte, bitte, kümmert euch. Ihr müßt das System mit ihren eigenen Waffen schlagen. Wenn die euch so einen miesen Job anbieten, geht dahin, seit pünktlich, seit nett und freundlich und meldet euch eben nach einer Woche krank. So einfach ist das. Das haben schon die Landser beim Bund gemacht. Morgens beim Antreten im Trainingsanzug, ab in den SAN-Bereich. Da wußte jeder was los war. Und man ließ denjenigen in Ruhe.

    Denn eines ist Tatsache, dass System ist daran interessiert, dass alles so bleibt wie es ist. Es ist ja auch so schön, die Arbeitsplatzbesitzer gegen die Arbeitslosen auszuspielen. Die Hartz4 Empfänger gegen die Flüchtilanten usw. Und das alles nur um die Löhne zu drücken, damit sich diese Dreckschweine der” Neuen- Welt-Ordnung” noch mehr die Taschen vollmachen können. Nur darum geht es.
    Und wenn man das erstmal erkannt hat, dann können sie einen am “Götz von Berlichingen”

    In diesem Sinne, liebe Freunde, Kopf hoch und der Nahles immer freundlich die Zähne zeigen.

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