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Verfolgt vom Jobcenter

Verfolgt vom Jobcenter über den Hartz4-Bezug hinaus

 

Das Jobcenter ist nicht froh, wenn Du aus dem Hartz4-Bezug raus bist - ganz im Gegenteil. Du sollst weiter als "menschliches Vieh" für Schikanen aller Art und für die skrupelosen Geschäftemacher der Armutsindustrie (1-Euro-Jobs, Massnahmen, Zeitarbeit) zur Verfügung stehen.

Das Jobcenter ist nicht froh, wenn Du aus dem Hartz4-Bezug raus bist – ganz im Gegenteil. Du sollst weiter als “menschliches Vieh” für Schikanen aller Art und für skrupelose Geschäftemacher der Armutsindustrie (Massnahmen, Zeitarbeit, 1-Euro-Jobs) zur Verfügung stehen.

04.10.2016

Eine Bürgerin aus Sachsen – Anhalt schrieb der Erwerbslosenhilfe Suhl. Da sie die keinen Weiterbewilligungsantrag auf ALG2 stellte, bekam die Betroffene keine Hartz IV Leistungen mehr. Der Grund war fortwährende Schikanen, die sie nicht mehr aushalten konnte. Nun hat sie mehrfach Post und Androhungen vom Jobcenter erhalten. Sie bekam die Aufforderung, die Nichtbeantragung zu begründen. Zudem solle sie nachweisen alles mittels Kontoauszügen und VM nachweisen.

Die Bürgerin reagierte nicht darauf, da sie keinen Folgeantrag gestellt hatte, und somit aus dem Leistungsbezug ausschied. Auch ist ihr Bewilligungsbescheid war ausgelaufen.    Jedoch ließ das Jobcenter nicht locker und drohte ihr einen Hausbesuch an, um die wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse zu überprüfen, da sie keine Leistungen mehr beantragt hatte. Um zu überprüfen, ob sie noch irgendwo eine „Geldquelle“ hat.

Die Betroffene ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann von seiner kleinen Rente. Es gibt viele Bürger, die lieber mit finanziellen Einschränkungen leben, als sich weiterhin den Schikanen der Jobcenter auszuliefern. Man möchte meinen, dass diese Praktiken der Jobcenter    zu weit gehen. Mit Einschüchterungen den Bürger Angst machen. Die Bürgerin ist schon seit einem 1/4 Jahr krankgeschrieben und hatte auch schon einen Herzinfarkt: Ihr    wurden immer durch irgendwelche Schreiben Leistungen unberechtigter Weise gekürzt. Sie soll fehlerhafte Bewilligungsbeträge auf 3 Jahre rückläufig zurück erstatten, obwohl diese von den Jobcenter-Mitarbeitern verursacht wurden.

Diese    Bürgerin ist fix und fertig. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass sie wie viele ehemalige ALG 2 Bezieher einfach aus dem System aussteigen. Sie wollen dann lieber unter    dem Existenzminimum leben. Aus rechtlicher Sicht muss sie das Jobcenter nicht in die Wohnung lassen. Eine Leistungskürzung kann nun nicht mehr passieren. Die „Bemühungen“ des Jobcenter werden daher ins Leere laufen. Luise Müller, Suhl.

Quelle: Gegen Hartz

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://hartz4kontakte.com/verfolgt-vom-jobcenter/

1 Kommentar

  1. Spider59

    Liebe Frau Müller,
    ich verstehe Sie nicht!
    Warum. Sie haben doch einen Anspruch gegen den Staat, die Deutschland GmbH, eingetragen im Handelsregister.
    Wenn Sie zu schwach sind, dann holen Sie sich doch Hilfe. Z.B. Von der Erwerbsloseninitiative, von einem Rechtsanwalt aus dem Internet.
    Ich versteh das einfach nicht
    Was ist denn mit uns Deutschen los, was ist aus geworden?
    Sind wir ein Volk von Weicheiern?
    Gut ich habe Arbeit, aber ich könnte auch gut ohne ( nach 40 Jahren Maloche) leben, so wie die “Arbeitslosen Reichen” die andere Seite der Medaille. Die lassen uns kleine Leute arbeiten, damit die Leute vom “alten Geld” es sich gut gehen lassen können.
    Kopieren Sie den ganzen Dreck, den die Fuzzis vom Amt haben wollen und werfen Sie diesen in deren Briefkasten.
    So würde ich das machen.

    Herzlichst, Ihr Michael Goldmann, zu finden auf FB.

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