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Vorsicht Mindestlohn

Der gefürchtete Mindestlohn kommt – in ein paar Jahren!

Es kommt der Mindestlohn

Es kommt der Mindestlohn

Ahhhhh, Hilfeeeeee…!!! Er kommt, er kommt mit grossen Schritten, er kommt unaufhaltsam – der Alptraum der Oberen Zehntausend – der Mindestlohn. Die, die ihr Geld gar nicht mehr zählen können, schreien am lautesten.

“Der Mindestlohn schadet der Wirtschaft”, “der Mindestlohn trifft die Schwächsten”, der Mindestlohn dieses, der Mindestlohn jenes. Der Mindestlohn. Wird man vom Mindestlohn ein würdiges Leben führen können? Wohl eher nicht, solange der Staat davon die Hälfte abkassiert. Wenn du von der Mehrwehrtssteuer über die Mineralöolsteuer bis zur Tabaksteuer alles zusammenrechnest, bleibt dir vom Mindestlohn sowiso nicht mehr sehr viel übrig.

Wahrscheinlich werden die Leute immer noch zum Sozialamt rennen müssen, um aufzustocken. Das Paradoxum ist: erst nimmt dir der Staat die Hälfte von deinem Geld weg, dann darfst du dich bettelnd auf die Knie werfen, um als Bittsteller ein paar Groschen wieder zurückzubekommen.

mindestloehne Auch der Mindestlohn wird angesichts dieser Situation nicht besonders viel am Leben ändern. Weder am Leben der Oberen Zehntausend, die da entsetzt schreien (bzw. so tun, als ob sie schreien würden), geschweige denn am Leben der Unteren 20 Millionen. Vielleicht gibt es jetzt zusätzlich eine Jeans pro Monat mehr, eine Currywurst mit Pommes, und vielleicht noch ein Eis mit 3 Kugeln. Aber glaubt ja nicht, dass der Mindestlohn hier grosse Veränderungen bringt.

Es ist lediglich eine Ansage, die absolute, die totale, die niederschmetternde Ungerechtigkeit zu beenden. So ungefähr wie: “Sklave, deine 2m lange Kette wird um 1 Meter verlängerst, du hast jetzt mehr Auslauf. Du kannst dich fast frei fühlen…”

Bei den Oberen Zehntausend, die dagegen am lautesten schreien, ändert sich wirklich nichts. Es wird nicht von Champagner auf Bier umgestiegen. Der fette BMW X6 wird nicht gegen einen Golf getauscht. Keiner wird vom Sterne-Restaurant nach McDonalds wechseln. Es wird immer noch 1. Klasse geflogen, 3mal im Jahr in Urlaub gefahren, das Beste vom Besten gekauft.

Es gibt Menschen, die glauben tatsächlich, die Angestellten, der Mob, der Pöbel, die Proleten – sollen sich zufrieden geben und froh sein, dass sie überhaupt Arbeit haben.

Und IHR könnt froh sein, dass der Deutsche so duckmäuserisch ist, so korrekt, so arbeitswütig – sonst hättet ihr euren Laden schon lange dicht machen können. mindestlohn-gier

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